Mit vereinter Kraft

An einem Maitag des Jahres 1863 treffen sich drei Freunde in Kirchhain bei Marburg: Franz von
Roques, Pfarrer Klemm und Professor D. Heppe. Sie wandern hinauf zur Amöneburg, der Stätte, da
Bonifatius die erste christliche Kirche in Hessen errichtete. Weit lässt es sich von dort ins Hessenland
schauen. Begeistert berichtete Franz von Roques von seiner sozial-diakonischen Arbeit. Seine
Schilderung riss die beiden Freunde mit. Am Ende geloben alle drei, ihre ganze Kraft einzusetzen für
die Sache der Diakonie und nicht eher zu ruhen, bis auch Kurhessen sein Diakonissenhaus habe.
Das Versprechen verband die drei Männern. Sie warben mit vereinten Kräften für ihre Sache. Eine
entscheidungsvolle Stunde bringt der 13. Juni 1864. Im Rathaussaal in Treysa sind die Freunde der
Diakonissensache versammelt. Es wird die Frage des Standortes bewegt: warum Treysa? Bieten nicht
Städte wie Marburg oder Kassel mehr Möglichkeiten? Und sei es nur zur Ausbildung in der
Krankenpflege? – Nach langen, schweren Diskussionen fällt die Entscheidung dann doch für Treysa.
Es ist auch nachvollziehbar. Lebt doch hier der Mann, dessen größter Wunsch und oberstes Ziel die
Gründung eines Diakonissenhauses war. Fehlen nur noch die Diakonissen … erfahren Sie mehr dazu
im nächsten Aha-Moment.

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